Wissen

Infrarotstrahlung - Teil des elektromagnetischen Spektrums

Sir Friedrich Wilhelm Herschel (1738-1822) entdeckte im Jahr 1800 durch Zufall die Infrarotstrahlung. Eigentlich war er daran interessiert, wie viel Wärme durch die verschiedenfarbigen Filter drang, die er zum Beobachten der Sonne nutzte. Dabei fiel ihm auf, dass verschiedene Farbfilter unterschiedliche Mengen von Wärmeenergie passieren ließen. Daraufhin experimentierte er mit einem Glasprisma und Sonnenlicht, später mit den von ihm so genannten "Kalorischen Strahlen". Sie wurden zur Infrarotstrahlung umbenannt, eine Form von Licht, die wir mit unseren Augen nicht sehen können.

Unsere Augen sind Detektoren, die für die Erkennung des sichtbaren Lichts (oder sichtbarer Strahlung) ausgelegt sind. Es gibt andere Formen von Licht (oder Strahlung), die wir nicht sehen können. Das menschliche Auge kann nur einen sehr kleinen Teil des elektromagnetischen Spektrums erfassen. Am einen Ende des Spektrums können wir kein ultra-violettes Licht sehen, und am anderen Ende bleibt das Infrarotlicht unseren Augen verborgen. Die Wellenlänge von Infrarotstrahlung im elektromagnetischen Spektrum liegt zwischen der des (für Menschen) sichtbaren Lichtes und der von Mikrowellen.

Die wichtigste Quelle von Infrarotstrahlung ist Wärme oder thermische Strahlung.

Jeder Gegenstand, der eine Temperatur über dem absoluten Nullpunkt besitzt (-273,15 Grad Celsius oder 0 Kelvin) strahlt im Infrarotbereich. Selbst Dinge, die wir für sehr kalt halten, strahlen in diesem Wellenbereich. Infrarotstrahlung erfahren wir jeden Tag. Je wärmer ein Gegenstand ist, desto mehr Infrarotstrahlung geht von ihm aus.

Möchten Sie noch mehr über die Infrarottechnik erfahren, empfehlen wir das Video!

Video Infrarotstrahlung Deutsch